Projektbeschreibung

Magdalene und die Saaleweiber

Historischer Roman,
MDV Mitteldeutscher Verlag GmbH, Halle (Saale) 2017

392 Seiten, 135 x 210 mm
ISBN 978-3-95462-928-2

Leseprobe

Pressestimmen

‚Mit viel Gefühl für die Besonderheiten des 17. Jahrhunderts malt Christina Auerswald ein überzeugendes Sittengemälde der Frühen Neuzeit. Mit Magdalene hat sie eine berührende Figur erschaffen, deren Schicksal mich bis zur letzten Seite in ihren Bann gezogen hat.‘
‚Eine Geschichte, die aber – für Hallenser vor allem – interessant wird durch die historischen und architektonischen Hintergründe.‘

Was tun, wenn eine Magd plötzlich seltsame Prophezeiungen von sich gibt? Wenn sie behauptet, Gott selbst habe aus ihr gesprochen, obwohl Magdalene sieht, dass pure Bosheit dahintersteckt?

Im Mitteldeutschen Verlag erscheint der zweite Band der Magdalene-Reihe.

Halle an der Saale im Jahr 1693:

Else lügt, und alle glauben ihr. Die Altmagd tut, als ob sie Visionen hätte. Sogar Magdalenes Mann hängt an Elses Lippen. Sieht er nicht, dass alles nur ein Schauspiel ist? Wie kann er glauben, dass Magdalene zu den Saaleweibern gehört, den zauberkräftigen Frauen, die sich abends am Saaleufer treffen und ihre Zauberkräfte aus Tieropfern ziehen? Magdalene kann das Lügenwerk und seine Folgen nicht hinnehmen. Aber bald zieht das Geschehen größere Kreise, und sie kommt selbst in Gefahr, für ein Saaleweib gehalten zu werden…

Thema des Buches sind die religiösen Visionen von einigen Frauen, die am Beginn des Pietismus für viel Aufregung sorgten.