Projektbeschreibung

Ein paar Taler zu viel

His­to­ri­scher Roman,
Oever­bos Ver­lag, Rema­gen 2020

416 Sei­ten, 135 x 210 mm
ISBN 978−3−947141−38−8
Lese­pro­be

Ein ech­ter Kri­mi­nal­fall:

August der Star­ke schickt sei­nen Kanz­ler ins Gefäng­nis. Wegen eines Talers.

Dres­den 1696. Mit dem Tod des Gene­ral­feld­mar­schalls Schö­ning set­zen sich Ereig­nis­se in Gang, die sich die Wäsche­rin Marie nicht träu­men lässt:

Schö­nings Toch­ter Lui­se, eine ver­hei­ra­te­te Frei­frau von Rechen­berg, wird die Gelieb­te des Kanz­lers von Beich­ling, des mäch­tigs­ten Man­nes im Staat. Marie kann von Glück sagen, dass nicht sie, son­dern Schö­nings Nef­fe Johann sei­nen Haus­halt erbt, denn nun hat sie wei­ter Lohn und Brot. Sie bewun­dert Johann, der für Minis­ter Zech einer gewöhn­li­chen Arbeit nach­geht, obwohl er von Adel ist.

Doch Beich­ling, der auch Mün­zen prä­gen lässt, wird immer wage­mu­ti­ger. Er will Lui­se beein­dru­cken und sei­ne Tru­hen fül­len, wie es jeder tut. Aber an einem Hof gibt es immer Intri­gen. Sei­ne Fein­de bei Hofe denun­zie­ren ihn, und er wird ver­haf­tet. Auch Lui­se muss in Arrest, mit ihr Johann, der sei­ner Cou­si­ne bei­ste­hen will. Kann Marie ihm hel­fen?

Adli­ger, geris­se­ner Fäl­scher, Tunicht­gut …

… ein Hol­län­der macht auf sei­nen Rei­sen über­ra­schen­de Erfah­run­gen.

Wil­lem van Ruys­da­el heißt der bes­te Freund des stil­len und bschei­de­nen Johann von Schö­ning. Die­ser Hol­län­der läuft ihm schon kurz nach sei­nem Dienst­an­tritt im Dresd­ner Akzi­se­amt über den Weg. Bald beglei­tet er des­sen Aben­teu­er bei der Ent­lar­vung eines bedeu­ten­den Leip­zi­gers, der sei­ne Bau­vor­ha­ben mit gefälsch­ten Schuld­schei­nen finan­ziert, und lernt auch des­sen Freun­din Mag­da­le­ne ken­nen …